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Ausschreibung für HEiKA Projektanträge 2020

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Die Heidelberg Karlsruhe Strategic Partnership – Research Bridges (HEiKA), eine gemeinsame Forschungseinrichtung des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und der Universität Heidelberg (Uni HD), vergibt Anschubmittel für Projekte kleiner bis mittlerer Größe, die sich durch hohe wissenschaftliche Qualität und großes Innovationspotential auszeichnen. Antragsberechtigt sind alle Wissenschaftler*innen des Karlsruher Instituts für Technologie und der Universität Heidelberg.

Gesucht werden Projektvorschläge, die sich thematisch in mindestens eine der fünf HEiKA Forschungsbrücken Advanced Imaging Platform (AIP); Functional Materials (FM); Medical Technology for Health (MTH); Particle Physics, Astroparticle Physics and Cosmology (PAC); Synthetic Biology (SB) einfügen. Förderbeginn ist der 1. Januar 2021.

Zusammenfassung

Ziel: Förderung von gemeinsamen Brückenprojekten

Zielgruppe: WissenschaftlerInnen des KIT und der Uni HD

Wissenschaftlicher Schwerpunkt: Thematische Zuordnung zu mindestens einer der sechs HEiKA Forschungsbrücken

Fördervolumen: Maximal EUR 80.000 pro gemeinsamem Projekt

Förderperiode: 1. Januar - 31. Dezember 2021

Einreichung: Senden Sie Ihre Anträge bis zum 29. Juli 2020 per eMail an info@heika-research.de

Bitte nutzen Sie für Ihre Anträge die Wordvorlage, die unten zum Download bereitsteht!

Antragsfrist: 15. Mai – 29. Juli 2020 (Deadline!).

Anträge die nach Ablauf der Frist eingereicht werden, werden automatisch vom Auswahlverfahren ausgeschlossen.

 

Ziel

Durch die HEiKA Ausschreibung wird die bestehende Kooperation zwischen KIT und Universität Heidelberg weiter gestärkt und gefördert, um so durch die komplementären Kompetenzen und spezifischen Stärken beider Partnerinstitutionen, unter Ausnutzung von Synergien, die Wettbewerbsfähigkeit in ausgewählten Forschungsfeldern zu erhöhen.

Art der Förderung

Es werden Anschubmittel für gemeinsame, wissenschaftliche Projekte mit einer sichtbaren Perspektive für das Einwerben zukünftiger, größerer Verbundprojekte (z.B. über DFG, BMBF, EU) in Höhe von bis zu EUR 80.000 pro Projekt gewährt. Die Projektlaufzeit beträgt maximal 12 Monate (01.01. - 31.12.2021). In begründeten Fällen kann die 12-monatige Projektlaufzeit um bis zu 6 Monate kostenneutral verlängert werden. Anträge hierzu sind formlos, aber spätestens 2 Monate vor Ablauf der ursprünglichen Projektlaufzeit, an die HEiKA Geschäftsstelle zu richten.

Sind die Antragstellenden dem wissenschaftlichen Nachwuchs zuzuordnen (Postdocs bis max. 6 Jahre nach der Promotion (plus ggf. Elternzeit)), kann eine Projektlaufzeit von bis zu 18 Monaten beantragt werden (01.01.2021 - max. 30.06.2022), wobei die Projektlaufzeit, einschließlich einer eventuellen Verlängerung, den obenstehenden Rahmen – 6 Jahre nach der Promotion (plus ggf. Elternzeit) – nicht überschreiten darf.

Die zur Verfügung gestellten Mittel stammen aus der Förderung zur Exzellenzuniversität, es handelt sich um Landesmittel, die den entsprechenden Verausgabungsrichtlinien unterliegen. Beantragt werden können Mittel für Personal einschließlich studentischer Hilfskräfte (allerdings nicht für die Position/en des/der Antragstellenden selbst), Verbrauchsmaterialien, Reisekosten, Projektbezogene Veranstaltungen, Geräte und Investitionen.

Zielgruppe

Alle WissenschaftlerInnen des KIT und der Universität Heidelberg sind zur Abgabe von Projektanträgen eingeladen. Die Anträge müssen gemeinsam von mindestens einem/r promovierten WissenschaftlerIn jeder Partnerinstitution eingereicht werden.

Antragstellende NachwuchswissenschaftlerInnen werden gebeten, den Beitrag des beantragten HEiKA Projektes zur Weiterentwicklung und Schärfung ihres eigenen Forschungsprofils in einem kurzen persönlichen Statement darzustellen. Bitte reichen Sie diese Darstellung (max. eine Seite, DOC oder PDF) zusammen mit dem Antrag ein. Eine bereits bestehende, dokumentierte Zusammenarbeit ist keine Voraussetzung für eine erfolgreiche Antragsstellung.

Externe Partner können in begründeten Fällen zusätzlich mit eingebunden werden, eine Förderung von externen Partnern durch HEiKA ist allerdings nicht möglich.

Die ProjektleiterInnen des aktuellen Förderjahres (2020) sind ebenfalls antragsberechtigt. Eine Beantragung von Folgeprojekten laufender HEiKA Projekte ist allerdings nur dann aussichtsreich, wenn dadurch eine bereits fortgeschrittene, gemeinsame Initiative zur Einwerbung größerer Verbundprojekte einen deutlichen Anschub erhält (z.B.: letzte gemeinsame Vorarbeiten zur Beantragung eines SFB-TR, EU- oder BMBF-Verbundprojektes).

Antragsfrist & Einreichungsform

Die Anträge müssen bis zum 29.7.2020 (Deadline) per E-Mail an info@heika-research.de eingereicht werden. Bitte reichen Sie Anträge als Word- oder PDF-Dokument unter Nutzung unseres HEiKA-Antragsformulars (Download siehe unten) ein und achten Sie bitte darauf, die Dateigröße möglichst klein zu halten!

Die Anträge können in deutscher oder englischer Sprache eingereicht werden; sie müssen das Projektthema und die Projektziele beschreiben, darüber hinaus müssen die zu erwartenden Ergebnisse und die Verbindung zu den HEiKA Zielen und zu der Forschungsbrücke erläutert werden. Weiterhin müssen die Anträge einen kurzen Arbeitsplan mit den wichtigsten zu erwartenden Zwischenergebnissen enthalten sowie einen detaillierten Finanzplan für die gesamte Projektlaufzeit aufgeteilt nach den Ausgaben pro Partnerinstitution.

Anträge die nach Ablauf der Frist oder nicht in der geforderten Form (Word-/PDF-Dokument nach Vorlage) eingereicht werden, werden automatisch vom Auswahlverfahren ausgeschlossen. Die Projektförderung beginnt am 1. Januar 2021.

Auswahlverfahren

Die Förderentscheidung wird im Rahmen einer HEiKA Auswahlsitzung im Oktober 2020 in Heidelberg erfolgen. Hierzu werden nach einer Vorauswahl die Antragstellenden der dabei am besten bewerteten Anträge, zu einer Diskussion ihres Projektvorschlages nach Heidelberg eingeladen. Direkt im Anschluss an diese Interviews wird die endgültige Förderentscheidung getroffen.

Den Antragstellenden, die zur Diskussion ihrer Projekte ausgewählt werden, wird ca. eine Woche vor der Auswahlsitzung, eine Einladung zugehen; die endgültige Förderentscheidung wird ca. eine Woche nach der Auswahlsitzung bekannt gegeben.

Sonstiges

Ungeeignet für die Bewerbung sind Anträge, die bereits bei anderen Förderinstanzen eingereicht wurden. Mit der Einreichung eines Antrags bestätigen die Antragstellenden, dass der vorliegende Antrag nicht bei anderen Förderausschreibungen eingereicht wurde.

Übersicht über die bisher durch HEiKA geförderten Projekte.

Weitere Fragen?

Bei offenen Fragen zum Bewerbungsverfahren wenden Sie sich bitte an das Team der HEiKA Geschäftsstelle:

Antragsformular für HEiKA Projektvorschläge

  1. (application/vnd.openxmlformats-officedocument.wordprocessingml.document, 41.58 KB)

HEiKAexplore 2020: Ausschreibung für interdisziplinäre Themenverbünde

"Explorer" by ahmad syahrir von Pexels

Die nächste HEiKAexplore Ausschreibung für interdisziplinäre Themenverbünde startet in 2021

HEiKA verfolgt mit der HEiKAexplore Ausschreibung das Ziel, themenoffen neue, interdisziplinäre Netzwerke und Verbünde zwischen Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und Universität Heidelberg (Uni HD) aufzubauen bzw. zu erweitern.

Zeitplan 2020

Bis 22. April: Einreichung Themenvorschlag (info@heika-research.de).

5. Mai: Auswahl von bis zu 3 dieser Vorschläge, die finanzielle Unterstützung für einen Workshop (max. je 5.000 €) erhalten zur weiteren Ausarbeitung.

Mai - Nov.: Durchführung der Workshops (1 pro Team) und Finalisierung des Konzeptes.

Nov./Dez.: Entscheidung des HEIKA Boards über die finale Förderung (bis zu max. € 50.000 je Verbund mit Konzept)

Anträge können bis 22. April 2020 eingereicht werden (Deadline!).

Anträge die nach Ablauf der Frist eingereicht werden, werden automatisch vom Auswahlverfahren ausgeschlossen.

 

1. Was wir suchen?

Gesucht werden Initiativen, die innerhalb ihres Themenfeldes die Zusammenarbeit zwischen der Universität Heidelberg und dem KIT in einem oder mehreren der folgenden Bereiche vertiefen und strukturell verankern:

  • Forschung,
  • Lehre,
  • Innovation,
  • Nachwuchsförderung.

Gefördert werden sowohl Verbünde, deren interdisziplinäre Netzwerke sich noch in einer Findungsphase befinden, sowie bereits etablierte interdisziplinäre Netzwerke. In beiden Fällen muss ein erfolgreicher HEiKAexplore-Antrag das Ziel der Einwerbung nationaler und internationaler Fördermittel  deutlich und realisierbar formulieren.

2. Wie hoch ist die mögliche Förderung und wie lang ist die Förderdauer?

Bei erfolgreichem Durchlaufen des 2-stufigen Bewerbungsverfahrens (siehe Punkt 5) kann je interdisziplinärem Themenverbund (Konzept) eine jährliche Förderung von maximal € 50.000 für eine Laufzeit von (zunächst) bis zu zwei Jahren gewährt werden. Es besteht die Option auf Weiterförderung nach Evaluation.

3. Wer kann sich beteiligen?

Vorschläge können als Team von mindestens zwei Antragstellenden eingereicht werden. Beide Universitäten müssen durch mindestens eine/n Sprecher*in (siehe Antragsformular, Punkt 4) vertreten sein. Antragsberechtigt sind alle promovierten Mitglieder und Angehörige des KIT und der Uni HD.

4. Wie kann man sich beteiligen?

Interessenten füllen bitte das Vorschlagsformular (Download unten auf dieser Seite) gemeinsam aus und senden es bis zum 22. April 2020 (Ausschlussfrist)

per E-Mail (als DOCX oder PDF) an info@heika-research.de.

5. Wie ist der Auswahlprozess?

Die Auswahl der geförderten Netzwerke und Verbünde folgt in einem zwei-stufigen Verfahren:

Stufe 1:

Das HEiKA Strategic Board wählt Anfang Mai maximal drei der eingegangenen Vorschläge aus.

Die erfolgreichen Initiativen erhalten Fördermittel (bis zu max. € 5.000) zur Durchführung je eines HEiKAexplore-Workshops:

Dieser dient einer weiteren Vernetzung an der Uni HD und dem KIT sowie der Ausarbeitung eines schriftlichen Konzepts (Zeit- und Finanzplanung inklusive). Aus diesem Konzept soll deutlich hervorgehen, welche Maßnahmen und Aktivitäten über welchen Zeitraum geplant sind, um zu einer größeren Antragstellung zu führen.

Mögliche Maßnahmen und Ziele innerhalb der Handlungsfelder könnten beispielsweise sein:

  • Forschung: Vorbereitung der Antragstellung einer DFG-Forschergruppe, eines Transregio-SFB oder ähnliches; Einrichtung eines gemeinsamen Reallabors, Auslotung einer möglichen neuen Initiative für die nächste Exzellenzclusterausschreibung etc.
  • Innovation: Etablierung neuer gemeinsamer Innovationsformate oder eines gemeinsamen BMBF-Zukunftsclusters etc.
  • Lehre: Vorbereitung zur Einrichtung eines gemeinsamen Studiengangs/gemeinsamer Studienmodule etc.
  • Nachwuchsförderung: Etablierung neuer Brücken in der Nachwuchsförderung wie etwa Graduiertenkollegs, Graduiertenschulen etc.

Stufe 2:

Neben dem schriftlichen Konzept wird das Vorhaben in kurzen Präsentationen in Form eines Pitch (mit anschließenden Interviews) dem Strategic Board präsentiert und von diesem in seiner Sitzung am Jahresende (Nov/Dez 2020) evaluiert. Gefördert werden max. zwei interdisziplinäre Themenverbünde mit ihren Konzepten.

6. Was wird gefördert?

Der Förderrahmen ist offen. Förderfähig sind alle Maßnahmen, die für das Erreichen der gemeinsamen Ziele notwendig sind wie etwa die Durchführung von Veranstaltungen (Konferenzen, Workshops), Personalaufwendungen (z.B. für HiWis, Koordinator*innen), Reisekosten etc.

Die Förderung gemeinsamer kleinerer Forschungsvorhaben im Sinne von proof-of-concept/principle kann in begründeten Fällen, jedoch nur als begleitende Maßnahme, ebenfalls berücksichtigt werden.

7. Sie haben noch Fragen?

Bei offenen Fragen zum Bewerbungsverfahren wenden Sie sich bitte an das Team der HEiKA Geschäftsstelle:

HEiKAexplore Vorschlagsformular 2020

  1. (application/vnd.openxmlformats-officedocument.wordprocessingml.document, 35 KB)

HEiKAexplore Ausschreibungstext 2020

  1. (application/pdf, 288.04 KB)